5.9.24 Springbok Namaqualand
Mit einem Wolken behangenem Himmel verlassen wir Namibia. Kurz vor der Grenze kommen wir durch riesige Weinplantagen, die vom Wasser des Oranjeriver profitieren. Jetzt sind wir in Südafrika 🇿🇦
angekommen und das auch noch im Frühling. Traumhaft, diese Farbenpracht 🌼🌸🌺 gleich hinter dem Grenzfluss Oranjeriver.
Abends waren wir geladen zum grillen. Es war für draußen dann doch zu kühl, aber erstaunlich wie eng und gemütlich es innen war.
6.9.25 Augrabies Falls Lodge & Camp
Am Morgen fahren wir bei Temperaturen um die 6 °C in den Goegap Natur Reserve um die Frühlingsblumen zu bestaunen. Zunächst schauen wir uns den ausgezeichneten Sukkulentengarten an. Hier sind
die meisten Arten der Wüstenblumen vertreten. Dann machen wir eine 13 km lange Rundfahrt durch die wundervolle Landschaft. Wir haben wirklich Glück, weil niemand vorhersagen kann wann die
Frühlingsblüte der Wüstenpflanzen stattfindet. Der Anblick der bunten Blumenflächen von Gelb über verschiedene Orange-töne bis Lila ist schon überwältigend. Dann schauen wir den Frauen des
Kioskbetriebes zu, wie sie über dem offenen Feuer Brötchen backen und wir lassen uns von frischen Brötchen mit Marmelade und Käse überraschen. Dann geht es weiter zu den Agrabies-Falls am
Oranjeriver. Das sind 300 km durch die Wüste. Hier am Fluss gibt es riesige Obstplantagen und vor allem Weinanbau. Die Wasserzufuhr steuert dabei die Entwicklung der Pflanzen. Die Wasserfälle sind
wegen des geringen Wasserstandes durch die Trockenheit nicht so ergiebig, aber die steilen Felsformationen der engen und tiefen Schlucht sind schon beeindruckend. Abends sitzen wir um das Feuer,
grillen und rekapitulieren die Ereignisse des Tages.
7.8. Britztown Rooidam Camp
Heute verlassen wir die Region um den Oranjeriver. Es geht durch Obstplantagen in denen vor allem Trockenfrüchte wie Rosinen und Aprikosen produziert werden, aber auch Tafelwein und es gibt auch
einige Kellereien. Die Landschaft ändert sich wieder zur Wüste und die einzige Abwechslung sind die Webervögel Nester, mit und ohne Strom😊. In der Nähe von Upington stoßen wir auf einen etwa 200 m
hohen weithin leuchtenden Turm. Dabei handelt es sich um ein Solarkraftwerk mit etwa 57 ha Spiegelfläche zur Stromerzeugung. Auf einigen km an der Straße muss es vor Kurzem geregnet haben, denn
einige Wüstenpflanzen beginnen zu blühen. Dann erreichen wir unseren Stellplatz auf einer Farm in der Nähe von Britztown, stehen direkt neben 2 Wasserrädern. Wasser bedeutet hier Reichtum. Von hier
an teilt sich die Gruppe für die nächsten Tage. 3 fahren Gardenroute und 7 weiter im Land. Es ist noch Zeit in Südafrika übrig, deshalb gibt es diese Routen Änderung. Man konnte wohl die Stellplätze
in Namibia nicht später buchen.
8.9.24 Mountain Zebra Nat. Park
Es ist Sonntag und wir haben nicht bedacht, daß Cafés und Bäckereien da geschlossen haben. So machen wir unser Frühstück auf einem Parkplatz. Auf der Strecke sind verschiedene Wasserlöcher gefüllt,
also hat es geregnet und auch die Wüstenpflanzen in diesem Gebiet stehen kurz vor der Blüte. Unser Ziel ist der Bergzebra-Nationalpark. Gegen 14:00 haben wir unsere Ziel in den Bergen erreicht. Wir
starten gleich zu einer Rundfahrt durch den Park und treffen auf Herden von Zebras, Kudus, Springböcken und anderen Antilopenarten, sogar ein Schlange huscht über den Weg. Die Berglandschaft
ist beeindruckend schön. Am Abend sitzen wir bei Regen zum Spielen zusammen.
9.9.24 Mountain Zebra Nat. Park
Heute morgen fahren wir wieder in den Park. An einem Wasserloch frühstücken wir und fahren weiter bis zum äußersten Ende den Kranskop Loop, der dann weniger Tiere hat, aber landschaftlich
gigantische Aussichten. Wir fahren quasi auf dem Grat zwischen 2 Tälern. Am Nachmittag wird etwas rumgewerkelt und gequatscht. Wir haben zu dritt noch Rommikub gespielt und abends waren wir 12(
die ganze Gruppe) fürstlich essen. Im vorgeheizten WoMo wars dann gemütlich, die Nacht war wieder bei 4 Grad.
10.09.24 Graaf Renet
Der Abschied aus dem Nationalpark fällt uns bei 5 °C in der Hoffnung auf Wärme nicht sehr schwer. Auf unserem Weg nach Graff-Reinet besuchen wir das Wohnhaus von Helen Martin in New Bethesda, einer
Kleinstadt der Karoo. Es geht durch eine wundervolle Landschaft, immer an einsamen und riesigen Rinder- und Schaffarmen vorbei. Zwischen den Bergen in einem grünen Tal befindet sich der Ort. Die
Künstlerin hatte in Ihrer Jugend traumatische Erlebnisse mit ihren Eltern, einer christlichen Familie. Erst im fortgeschrittenen Alter versuchte sie, diese Zeit aufzuarbeiten und begann mit
ihren künstlerischen Arbeiten aus Glas und Beton. Dabei herrschen Motive aus der Bibel und Tiermotive vor. Das Wohnhaus wird über eine Stiftung erhalten. In einem gemütlichen Café kehren wir zum
Frühstück ein. In Graff-Reinet lassen wir unser Auto waschen, damit endlich der lästige Staub der Gravelroads wenigstens von außen beseitigt ist. Im Inneren haben wir noch einige Zeit mit dem Staub,
der sich im Zwischenboden eingenistet hat, zu tun. Die Belüftung des Kühlschrankes hat den Staub regelrecht eingesaugt und zwischen den Rohren und Leitungen verteilt. Mitten in der Stadt finden wir
einen Stellplatz im Hof eines Hotels.
11.9. Graaff-Reinet Renet
Der Tag beginnt mit einem Stadtrundgang durch die viertälteste Stadt Südafrikas, nach Kapstadt, Stellenbosh und Swellendam. Wir haben eine Frau als Guide, die für ihr Land brennt. Wir erfahren
vielüber die Besiedlung mit holländischen Einwanderern und die Verdrängung durch die Engländer, die Gründung eines Freistaates, die Gold- und Diamantenfunde und vieles mehr. Für Graff-Reinet steht
einMann im Mittelpunkt ihrer Erzählung, Dr. Anthony Rupert. Er hat immer wieder Geschäftsfelder gefunden, die ihm Reichtum beschert haben und das Stadtbild geprägt. Die alten Kolonialhäuser
wurdenrestauriert und dienen jetzt als Hotels oder Gästehäuser. Im Mittelpunkt steht eine Kirche, die der Kathedrale von Salesbury nachempfunden wurde. Am Nachmittag fahren wir mit zwei Jeeps zum
sundownerins valley of desolation. Auch hier erfahren wir wieder viel über die Entwicklung des Landes. Die Steinformationen erinnern uns ein bischen an das Elbsandsteingebirge. Am Abend sitzen wir
noch zueinem Imbiss zusammen und fallen erschöpft und gekühlt in unser Bett.
12.09. Urlaub und Grillsabend
13.09. Oudtshoorn
Immer noch in der Karoo, dem bergig, halbwüstenartigen Kernland Südafrikas, fahren wir Richtung Oudtshoorn. Das Panorama sind unendlich viele beeindruckende Felsformation. Unser heutiges Ziel ist das
Zentrum der Straußenzucht. Von Ferne sieht man schon den Kirchturm der Niederländisch-reformierte Kirche in Aberdeen. Der 50m hohe Turm ist nicht ganz senkrecht, auf Grund der schweren Ziegel auf dem
Holzgerüst. Am Westeingang der Kirche stehen zwei Olivenbäume. Einer von ihnen ist aus einem Steckling aus dem Garten Gethsemane außerhalb Jerusalems entstanden. Eine Pause legen wir in dem urigen
Oppi-Vlak Padstal ein und genießen ein frisch gebackenes Brötchen. Rosy lädt zu einem Geburtstagskaffee ein, am Stellplatz. Am späten Nachmittag besuchen wir eine Straußenfarm. Die Straußenzucht hat
hier in Outshoorn eine lange Tradition und geht auf die Zeit zurück als in Europa die Straußenfedern zu wichtigen Modeartikeln wurden. Damals wurden die Federn mit Gold aufgewogen und die
Straußenbarone bestimmten die Stadt. Später gewannen dann die Eier, das Leder und das wohlschmeckende Fleisch an Bedeutung. Auf der Farm werden etwa 2000 Strauße jährlich aufgezogen. Dabei
unterscheidet man kenianische Strauße (2,6 m hoch, 160 kg schwer), simbabwische Strauße (2,4 m hoch, 140 kg schwer) und südafrikanische Strauße (2,2 m hoch, 120 kg schwer). Die Produkte aus
Leder, Federn und Eiern werden im Shop verkauft und wir genießen im Restaurant ein Dinner aus Straußenfilet. Dazu haben uns die September-Geburtstagskinder die Getränke spendiert.
14.9.24
Die Swartberge sind heute unser Ziel. Als erstes besuchen wir die Cangu cave, eine Tropfsteinhöhle die 1780 durch Zufall entdeckt wurde. Die verschiedenen Kammern sind gut illuminiert und
hinterlassen einen bleibenden Eindruck. In der größten Kammer wurden früher wegen der guten Akustik Konzerte vor etwa 2000 Zuschauern aufgeführt. Dann queren wir die Berge über den Swartbergpass,
eine Schotterpiste die einst von Strafgefangenen nahe an den steilen Abgründen gebaut wurde. Die schroffe Berglandschaft ist wunderschön und wir halten mehrmals um diese ursprüngliche Natur in uns
aufzunehmen. Nach etwa 20 km Serpentinen im Auf und Ab erreichen wir Prinz Albert, ein kleines Dorf mit einladenden Cafés und Restaurants. Die Rückfahrt nehmen wir über die Straße durch ein enges
Tal, immer am Fluss entlang. Die Regenfälle des Winters haben einige Bauwerke am Straßenrand zerstört und die Arbeiter sind noch dabei, die Schäden zu beseitigen. Auch diese Strecke durch das Gebirge
ist sehr beeindruckend.
15.9.24 Montagu
Das wird heute eine Genießer Tour. Calitzdorp ist die Portweinhauptstadt Südafrikas. Wir haben in einer Gärtnerei gefrühstückt. Die Landschaft ist grün und bergig, es erinnert an viele
heimatnahe Länder. Wir fahren die berühmte R62, in Ladysmith kaufen wir Käse. Unterwegs gibt es ständig Hinweise zu Weingütern und Brennereien. Die Landschaft ist voll mit blühenden
Obstbäumen.
Vor Barrydale befindet sich die berühmte Motorrad- Kneipe „Ronnies „Sex Shop“. Das ist Kult und wir stoppen. Bald sind wir in Montagu, eine liebliche Kleinstadt. Unser Stellplatz liegt
direkt an den heißen Quellen und wir entspannen darin.
16.09.
Wir starten am Morgen recht gemütlich, heute haben wir es nicht weit. Tanken und noch eine kleine Rundfahrt durch den schönen Ort Montagu. Wir entdecken ein Kaffee, welches Sauerteig Brot mit
Kümmel hat. Wir fahren auf der berühmten R62 den imposanten Kogmanskloof-Pass. Die Landschaft ist herrlich grün, die Bergrücken blühen und die Obstplantagen stehen in verschiedenen Farben am Weg.
Ashton statten wir eine Rundfahrt ab, hier befinden sich die größten Konservenfabriken des Landes, quasi vor Ort. Unzählige Farmen bieten am Weg ihre Waren an. An einer halten wir und kaufen Käse
und Konfitüre, natürlich handmade und nicht Fabrik, erklärt uns der Besitzer. Nach Swellendam fahren wir selbstverständlich rein, die Kirche ist ein beeindruckendes Gebäude. Der Ort
ist voll auf Tourismus eingestellt, hübsche Cottages und Hotels, Boutiquen und Restaurants reihen sich aneinander. Höhepunkt heute ist der Bontebok National Park. Wir genießen die Aussichten und
fahren die verschiedenen Loops. Tiere sind nicht so üppig, aber die Pflanzenwelt, vor allem die riesigen Aloen begeistern. Früher fanden hier auch Pferderennen statt. Ein gemütlicher, sehr
hübscher Platz direkt im Park ist für diese Nacht unsere Heimat. Sobald abends die Sonne untergeht wird es kühl. Also wird drinnen gegessen und noch ein wenig gespielt.
17.9. 24 Turbagh
Wir fahren im Breede-River-Tal der langeberg Mountains von Swellendam nach Turbagh. Teilweise tragen die Gipfel einen Schneehut. Riesige Weinfelder und Olivenhaine und Getreidefelder säumen den
Weg und viele Weingüter laden ein. Wir haben noch nicht gefrühstückt und lassen uns auf halber Strecke von einem Angebot, in einer bakery, verführen. Immer wieder blühende Obstplantagen neben
riesigen Weingärten verwöhnen unsere Augen. In den Dörfern und Städten gibt es große Betriebe, die das alles entsprechend verarbeiten und vermarkten. Natürlich gibt es auch Rinder- und Schaffarmen
neben riesigen Geflügelmastbetrieben. Nach den Wüsten der letzten Wochen ist alles eine Augenweide und man sieht was Wasser bewirken kann. In Turbagh ist der holländische Einfluss noch sehr zu
spüren.
18.9.24 Stellenbosh
Früh fahren wir zum Standort des Busunternehmens, das unsere Tour mit der Familie fährt. Der Besitzer ist David und weiß Bescheid. Er bestaunt unsere Tour und erklärt, dass er in 5 Jahren in den
Ruhestand geht und dann auch einmal nach Europa reisen will. Sein Ziel wäre nicht Deutschland sondern Italien. Hier bleibt unser WoMo gut untergebracht stehen. 10:00 müssen wir heute am
Stellplatz sein. Mit dem Bus erkunden wir dann das mehr als 350 Jahre alte Weinanbaugebiet um Stellenbosh, Paarl und Franschhoek. Hier wurden von holländischen, deutschen und französischen
Siedlern um 1653 die ersten Reben aus Deutschland gepflanzt. Der Wein sollte den Skorbut der Seeleute heilen. Heute gibt es etwa 1100 Weingüter im Land.
75 % der 11 000 000 hl Wein jährlich werden von Genossenschaften produziert. Ein Modewein ist der Pinotage, eine kleinbeerige Neuzüchtung aus Shiraz und Pinot noir, der hier gezüchtet wurde.
Gegen 11:00 haben wir das erste Weintasting und bei schönem Wetter soll man eine gute Aussicht zum Tafelberg haben. Wegen des anhaltenden kühlen Regens haben wir gegen 13:00 das zweite Tasting.
Danach sind wir in Stellenbosh und kommen wegen des andauernden Regens nur bis zu einem kleinen Café in der Innenstadt. Die Lufttemperatur liegt bei 12 bis 13 °C und es ist ungemütlich. Gegen
Abend sind wir wieder auf unserem Stellplatz und spielen Rummykup bei Glühwein. Doch dann gibt es noch ein faszinierendes Naturschauspiel im Sonnenuntergang.
19.9.24 über Franschhoek nach capetown
Heute fahren wir nach Franchhoek und dort gibt es eine wunderschöne Pass Straße. Es ist noch ein kleiner Umweg über den Strand im Süden von Kapstadt bis wir dann unser Reiseziel erreichen. Wir
kommenin Kapstadt an: nach 203 Tagen durch 24 Länder vom 29.02. bis 19.09. 2024 und 30462 km sind wir nach vielen Erlebnissen am Kap der guten Hoffnung gesund angekommen.
20.09.24 Kap der guten Hoffnung!!!
An unserem ersten Urlaubstag erkunden wir die Tafelberghalbinsel mit dem Kap der Stürme. Und das Wetter spielt mit - starker Wind bei herrlichem Sonnenschein bringt den Atlantik zum Brodeln. Weiße
Sandstrände in den südlichen Nobelvorstädten laden zum Baden ein, aber kein Badelustiger ist zu sehen. Der Grund ist die Wassertemperatur von etwa 8 °C, die durch den arktischen Benguelastrom
verursacht wird. Auf der anderen Seite der Kaphalbinsel werden durch den Südostwind warme Wasser aus dem indischen Ozean in die falsche Bucht hereingedrückt (etwa 22 °C). Wir steigen zum Leuchtturm
und können weit über das Meer blicken. Schließlich besuchen wir eine Pinguinkolonie in der Nähe von Simonstown und treten die Rückfahrt zu unserem Stellplatz an. Am Abend treffen wir uns und bedanken
uns bei Lutz für seine ständige Hilfe an unseren Fahrzeugen auf eine besondere Weise.
21.09.24 Cape Town
09:30 geht es bei herrlichem Wetter Richtung Tafelberg. Unser Bus reiht sich in den Stau ein und die Wartezeit beträgt zwischen 3 und 4 Stunden. Es gibt die Empfehlung, das Vorhaben abzubrechen
und nur zum Signal Hill zu fahren. Den 2 eingekauften Reiseleitern war klar, das es bei schönem Wetter, am Wochenende und zu Ferienbeginn solche Situationen sind. Man hat uns empfohlen früh halb
acht da zu sein. Schade, das sich die geübten Reiseleiter nicht an ihre eigenen Empfehlungen halten. Vom Signal Hill haben wir einen grandiosen Blick zu den Bergen gegenüber, den Devil´s Peak,
den Lion´s Head, sowie die Berge der Zwölf Apostel. Nach einem Spaziergang durch das Bo Kaap, mit seinen bunten Häusern ging es zur Waterfront. Der Tag sollte mit einem gemeinsamen Essen
ausklingen. Die Atmosphäre hat leider jedes Gespräch unmöglich gemacht und manche Teilnehmer hatten das Dessert und andere nicht mal die Vorspeise. Zwischendurch gab es für Lino und Claudia
wertschätzende Worte und ein Abschieds Danke. Wenn wir aufwachen gibt es die Reisgruppe Transafrika nicht mehr🥲.
Es ist Zeit, für das, was war, danke zu sagen, damit das, was werden wird, gut beginnen kann.
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22.09. Kleinmond Palmiet Caravan Park
Mit einem Rundgang am Morgen über den Platz verabschieden wir von allen persönlich. Wir machen uns auf den Weg in eine ruhige Woche miteinander. Mit Blick auf den Tafelberg fahren wir die
Küstenstraße Richtung Kapstadt. Am Strand genießen wir den Blick auf den Südatlantik und auch auf Robben Island. Weiter geht es Richtung Falce Bay. Hier genießen wir in Gordons Bay frische Austern
und sitzen in der Sonne am Wasser. Wir fahren den Clarence Drive über Bettys Bay bis zum Ende nach Kleinmond. Die Straße verläuft direkt am Meer entlang und die Ausblicke sind fantastisch. Hier sind
wir direkt am Meer auf einem Campingplatz mit einem schönen Sandstrand.
23.9. Kap Agulhas
Morgens sitzen wir oberhalb des Sandstrandes und beobachten das Spiel der Wale. Um uns herum die mächtige und blühende Kulisse der Kogelberg Mountains. Wir fahren noch ins Zentrum von
Kleinmond und verzehren in einem hübschen Kaffee endlich Lemon Meringue. Wir fahren die Küste gemütlich weiter, unser Zwischenziel ist heute Hermanus. Und wir haben verdammtes Glück, mit Hilfe
einer Polizisten unser Haus zu parken. Wir gehen ein Stück den Wal Drive und sehen auch einige sich vor der Küste tummeln. Wir genießen Austern und einen Wein und verlassen das quirlige Leben
wieder. Unser Ziel heute ist Kap Agulhas, der südlichste Punkt Afrikas, wo sich der indische und der atlantische Ozean treffen. In Südamerika waren wir am Kap Horn und nach Tarifa, dem
südlichsten Zipfel Europas kommen wir auf der Heimreise. Auch auf dem südlichsten Punkt des Asiatischen Festlandes, in Sentosa ( Singapur) waren wir schon. Ja und in Australien waren wir auch am
südlichsten Punkt des Festlandes, in Wilsons Promontory. Tja und den Südpol werden wir für immer auslassen.
24.09. Mosselbay
Am Morgen hängt der Himmel voller Wolken und es windet. Unser Ziel soll heute Mosselbay sein. Natürlich frühstücken wir unterwegs. Endlos fahren wir durch Felder, es scheint die Kornkammer
Afrikas zu sein. In Mosselbay angekommen genießen wir erstmal 🦪. ( mit Wein) Ein wunderschönes Fleckchen Campground ist für uns zur Verfügung. Am Nachmittag tummeln wir uns am Strand uns sehen
viele Delfine und Wale vor der Küste. Die Nachbarn sind neugierig und man kommt ins Gespräch. Wir sind eben exotisch.
25.09.24 Mossel Bay
Wir sind noch einen Tag hier in diesem herrlichem Ort an der Küste geblieben. Wir machen unser fahrendes zu Hause clean und ordentlich für die Heimreise ( AT Westroute) . Morgens spazieren wir mit
unserer Wäsche, die 60 Grad gewaschen werden soll, in die Laundry. Wir gönnen uns das ganze Programm und sollen eine Nachricht bekommen, wenn sie abgeholt werden kann. Nun ist Frühstück
und es lohnt sich. Zurück spazieren wir an der Promenade. Angler, Surfer und auch Delphine sind zu sehen. Danach ist am WoMo Haushaltstag. Unglaublich was so für Wüstenstaub noch rauszuholen ist. Mit
einem Kaffee bestaunen wir die Surfer auf den Wellen und auch die Wale. Gerd geht noch zum Leuchtturm und bringt die Wäsche mit. Am Abend essen wir im Kingfisher und gehen im Regen und Sturm nach
Hause. Noch ein paar Runden Rummikub, dann gehen wir ins frisch gewaschene Bett und der Sturm schaukelt uns in den Schlaf.
26.9. 4x4 Die Klubhuis
Von den kräftigen Sonnenstrahlen werden wir wach geküsst. Nichts mehr vom Sturm und Regen zu spüren. Die ersten Mutigen genießen die Wellen, wir beobachten nur. Gerd geht mit den Füßen rein um
wenigstens sagen zu können, er war im indischen Ozean 😊. Ich hatte heute noch Friseurtermin, dass die Enkel mich auch erkennen. Dann wurde noch das Bartolomeu Dias Museum mit interessanten
Information über die Geschichte der Seefahrt besucht. Ein weiteres Gebäude zeigte eine Muschelsammlung. Im Park gab es eine Statue von Bartholomeu Dias, dem ersten Seefahrer, der hier an der an der
afrikanischen Küste ankerte. Über den Rückweg Richtung Kapstadt haben wir uns viele Gedanken gemacht. Man will ja viel sehen und so wenig wie möglich doppelt machen, auf Grund der Zeitbegrenzung😊. So
sind wir bis Heidelberg und dann durchs Farmland, auf Gravelroad, über den Tradouw Pass nach Barrydale. Landschaftlich ein neuer Höhepunkt unserer Tour. Beliebt bei Bikern und Radfahrern. Wir wollten
noch auf ein im Reiseführer beschriebenes Weingut, aber das sprach uns nicht so an. Also steuern wir einen Stellplatz kurz vor Montagu, von Overlandern empfohlen, an. Die Anfahrt lies uns etwas
zweifeln, ein Schild nur für 4x4 machte uns unsicher. Als wir vor einer Stromabsperrung standen, beschlossen wir umzukehren. Es kam jemand auf uns zu gerannt und öffnete. 2x fuhren wir über eine
überflutete Brücke und dann tat sich ein herrlichere Fleckchen Erde, an einem See vor uns auf. Der Eigentümer kam sofort mit dem Moped und wollte Wasser und Boiler anstellen. Das benötigten wir
nicht. Ganz allein, völlige Ruhe, Vögelgezwitscher essen wir unsere Reste, leeren die Ginflasche und das letzte Tonic. Dann wird gezockt und ausgiebig geschlafen.
27.09. Kleinmond
Am Morgen spiegelt sich die Umgebung im See. Wir duschen Outdoor und starten gemütlich wieder ins urbane Gelände. Im Step von Margrit habe ich gelesen, das sie in Montagu sind. Also stoppen wir
und trinken einen Kaffee. Es gibt viel zu berichten. Lino und Claudia sind auch da. Weiter geht es an unendlich blühenden und verblühenden Rapsfeldern entlang. Nun kommen wir wieder durch
bekannte Gefilden. Wir fahren nochmals Richtung Küste, nach Kleinmond. Hier auf dem Platz genießen wir die Sonne und starren auf den Ozean. Einen Wal sehen wir, dann ist Sendeschluss. Lutz und
seine Frau treffen auch hier ein. Wir verbringen den Abend in einem Lokal am Hafen. Wir verabschieden uns, da sie vermutlich noch schlafen, wenn wir starten.
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The end of this trip, tomorrow we started Hakuna Matata Family