31.01.25 Zebrabar 
Wir verlassen die Hauptstadt recht zügig. Alles wirkt wie die große Schwester von Dschibuti. Beim rausfahren wird uns vor Wut, dass wir nicht halten aufs Auto gekloppt. In einer weiteren Stadt werden wir mit Steinen beschmissen, die richtige Lackschäden hinterlassen. Die letzten 50km bis zur Grenze fahren wir mit Schritttempo durch den Diawling National Park. Wir sehen eine opulente Vogelwelt, fette Warzenschweine und kleine Dörfer. Die Grenze ist ein Erlebnis, wir sind die einzigen. Jeder will Geld, sogar um das Auto abzustellen müssen wir löhnen. Bei der Einreise besorgt uns jemand gleich die braune Karte und für das Passavant müssen wir zahlen um uns in Dakar einen Stempel ins Carnet zu holen. Naja, alles in allem 1 Stunde waren wir im Senegal. Es wirkt aufgeräumter, sauberer. Wir tanken und waschen gleich noch das WoMo in Saint Louis und dann geht es in die Zebrabar. Hier fahren wir uns erst mal fest, schon kennen wir den Besitzer. Irgendwie sind wir beide völlig fertig und zu guter letzt läuft unser Wasser nicht. Also Kofferraum ausräumen und in Ordnung bringen. Wir duschen, essen im Auto und spielen eine Runde Karten und krauchen mit den letzten Kräften ist Bett. Morgen ist Urlaub 🏖️.
Das Geld, welches wir in der Villa Maguela den jungen Studenten geborgt haben, kam heute mit einem netten Gruß zurück. 
1.2.25 Zebrabar 
Ausgeschlafen geraten wir an der Bar in den Frühstücksrummel vieler Rallye Fahrer. Ursula erzählt uns, dass der Januar extrem war, sie froh sei, dass die Rallyes vorbei sind. Wir sitzen dabei und unterhalten uns mit einigen. Sie sind alle im Adrenalin, aber auch der eine oder andere lahmt( Sturz). Wir genießen Zeit zu haben und beschäftigen uns miteinander, spielen Karten, planen, plaudern und freuen uns über unser Dasein miteinander. 
Am Abend werden wir platziert 😊, wir sitzen mit Holländern, welche bisher mit einem Defenter gereist sind und nun einen Aufbau auf einem neuen MAN haben. Alles 🔝. Verbraucht 7% Adblue zum Diesel. Können deshalb nicht so weit weg von Europa. Tja, die Technik. Es wird ein lustiger Abend und es gibt gemeinsame Bekannte. Martin spielt noch ein wenig Gitarre, dann setzt sich noch ein Reiseleiter des Rotelbusses an unseren Tisch und ist neugierig. 
2.2.25 Zebrabar 
Ein Urlaubstag mit Gedanken zu Planung des Treffens mit der Gruppe ist heute. In Dakar müssen wir entscheiden, wie wir weiter fahren. Noch ein paar Impressionen vom Platz eingefangen und den Tag ziehen lassen. Momentan ist die Route im Senegal noch nicht richtig klar. Wahrscheinlich ist es das Beste für uns zur Grenze zu fahren und dann mit der Gruppe zu fahren, auch wenn wir dann ggf. doppelt fahren. So haben wir es jetzt mit der Tourleitung besprochen. Am Abend gibt es züricher Geschnetzeltes. Wir sitzen mit einem Radfahrer aus der Schweiz zusammen, der sich hier ein Dreirad angeschafft hat und weiter nach Süden und Osten fahren will. Eine Schweizer Familie gesellt sich dazu und die Wirtsleute. Habe vorsorglich mal unsere Gruppe schon angekündigt 😊. 
3.2.25 Dakar Sailing Club
Wir werden von zu Hause per Telefon geweckt, aber irgendwie kommen wir nicht ins Gespräch, weil die Kopfhörer vom Abend lose rumliegen. Danach sind am Begleitfahrzeug der Rallye-Rückführerfahrzeuge sehr viele Worte übrig und natürlich bei einer Zigarette. Die stehen genau neben uns. Wir schälen uns gegen 9 aus den Betten und beschließen auch noch hier zu frühstücken, der Kaffee ist einfach gut. Von Martin und Ursel gibt es noch die Empfehlung, dass wir, wenn wir mit mehreren Fahrzeugen kommen, vorher unbedingt Essen bestellen. Übrigens man kann alles mit Paypal zahlen. Nun fahren wir von dannen. Es zieht sich, die letzten km sind Autobahn, gefühlt aller 5km muss man Maut zahlen. Ich habe einige links  wegen dem Cdp. Alle sind unterschiedlich. Bei iOverlander hat jemand am 25.1. mit vielen Ausrufezeichen den neuen Standort eingestellt. 
GPS: 
(14.6953600, -17.4367800)
Ein Sicherheitsbeamter verhilft uns zu Kopien vom Reisepass, Fahrzeugpapiere , Versicherung. Nachdem wir die haben schickt er uns eine Wendeltreppe in den 1.Flur, 1. Tür rechts. Das Orginal des Passavant wird mit einbehalten. Die Dame hat sich sehr gelangweilt, nur gut das wir kamen. Nun sind wir am Seglerhafen, ich trinke einen Wein und Gerd Kaffee mit herrlicher Aussicht. 

4.2.25
Eine Nacht voller Mückenplage liegt hinter uns, irgendwie können wir deren Eindringen nicht nachvollziehen. Wie üblich werden wir erst wach, wenn die Sonne scheint. Wir benutzen die kalten Duschen und frühstücken, vor der Abreise nehmen wir noch einen Kaffee an der Bar.
Die Fahrt von 40 km zum Lake rose dauert Stunden. Der See ist mit 380 g/Liter sehr salzhaltig, so dass man auf seinem Wasser so leicht wie im Toten Meer schwimmt. Auf dem Platz wo alle Oberländer hingehen wird heute eine Gruppe erwartet und da ist es schon eng und es wird sehr laut. Um den See sind einige Plätze, wo man schlafen kann, eingetragen. Naja, nicht wirklich. Wir stehen am Denkmal für den Begründer der Rallye Paris Dakar mit der Aufschrift:
IN ERINNERUNG AN ETHIERRY SABINE, GRÜNDER DER RALLYE PARIS-DAKAR
BEREITS 50 JAHRE
ERÖFFNUNG AM 04.11.2016 DURCH
FRAU DIANE THIERRY-MIEG
Es ist wie eine Pilgerstätte. Ständig kommen Motorrad Fahrer, aller Nationen, vorbei und machen Fotos.  

Ein freundlicher Afrikaner behauptet, das Grundstück gehöre seinem Vater. Er begleitet uns zu Locals zum Essen und Geld tauschen. Abends kommt er nochmals vorbei und wir wissen nicht so recht was er will, wir sagen tomorrow. Natürlich kassiert irgend jemand die Platzmiete. Jetzt geht es erst mal schlafen 😴. 

5.2.25 Kaolak
Wir verlassen Dakar und kaufen auf einem Markt ein. Wir sind froh dem Trubel und den Gerüchen,  mit unserem Einkauf, zu entkommen. Unsere Autobahn endet und wir fahren eine Hauptstraße. Der Verkehr ist dicht, vor allem LKW machen die Straßen dicht. In Kaolak wird es dann ganz speziell, Autos und LKW überholen rechts auf dem Standstreifen und drängeln sich dann wieder rein. Ein LKW touchiert uns, das hat ihn nicht interessiert. Wir fahren zum Fluss und übernachten hier. Wir trinken draußen im Schatten Kaffee und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Plötzlich kommt mit Blaulicht und großen Karossen eine Delegation, welche ein Foto macht und genauso schnell wieder verschwunden sind. Am Abend sitzen wir im Auto und spielen Karten, draußen ist viel Trubel von Locals. 
6.2.25  Tambacounda
Ein so schöner Platz und so viel Mücken 😔. Also stehen wir im Sonnenaufgang auf. Durch die Stadt wird es wieder zäh. Unwahrscheinlich viele LKW 🚛 sind unterwegs. Wir kaufen am Straßenrand Baguetteund es gelingt uns leider nicht, eine Kaffeepause zu machen. Als wir begreifen, dass wir kein Kaffee finden, steht die Sonne schon so hoch, dass es keinen Schatten gibt und es sind 35 Grad. Wirfahren nicht bis zu unserem heutigen, geplanten Ziel, da wir noch keine Information über den Stellplatz von der Tourleitung bekommen haben. Dort treffen wir dann auf die Gruppe. Wir haben ausiOverlander diesen Platz, man lässt Wohnmobile hier stehen für umgerechnet 22€. Dürfen auch alle Infrastruktur nutzen. Der Pool ist schon in Nutzung 😊. Auf das Abendessen im Restaurant verzichtenwir, kochen Reste weg. 

7.2.25
Heute ist nochmal Urlaub. Wir bleiben eine Nacht und nutzen die Annehmlichkeiten der Anlage. Am Nachmittag fahren wir in die Stadt und besorgen ein paar Lebensmittel. In dem kleinen WoMo haben wir nicht so viel Lagerkapazitäten und der Wein sollte kühl sein, das hat gewisse Priorität 😊. Am Nachmittag sind wir noch beschäftigt einige Dokumente zu versenden und genießen den Pool. Es kühlt sich leider nicht wirklich ab, nachts auf 26 Grad. Zwischendurch gabs immer wieder Spielchen und natürlich ein Glas Wein zum Abendmahl. 
8.2.25 Velingara 
Heute morgen haben wir noch Wäsche gewaschen und Wasser aufgefüllt, das Auto flott gemacht. Ca.1,5 Stunden haben wir für die Strecke gebraucht. Wir queren den Gambiafluß. Hier vor Ort war man überrascht über die Wohnmobile. Für morgen ist ein Dinner bestellt, aber die Wohnmobile, sie haben sich gewundert. Sofort fangen sie an Rezeption/ Restaurant zu reinigen. Die Wiedersehensfreude ist groß und wir sitzen zusammen, auch am Abend wird gemütlich zusammen gegessen. 
9.2.25 Velingara 
Heute haben wir alle unsere Sachen verstaut, die andere Mitreisende für uns transportiert haben. Am Nachmittag trafen dann die anderen Fahrzeuge und die Reiseleitung ein. Zum Meeting wurde die weitere Route besprochen und es sollten einige Missverständnisse der letzten Tage aus dem Weg geräumt werden. Es gibt halt unterschiedliche Vorstellungen und die letzten Wochen war die Gruppe extremen Belastungen ausgesetzt. Gemeinsam hat die Gruppe einen weiteren Besuch eines Nationalparks geplant. Noch mal Tiere sehen😊. Beim gemeinsamen Abendessen wird quasi das eingesparte Trinkgeld während unserer Abwesenheit ,verf...... und vers....'. Morgen stehen 400 km auf dem Plan. Wir werden starten, sobald es hell ist. 
10.02.25 Cap Skirring
Heute ist mein Geburtstag und es liegen fast 400km vor uns. Schon in der Dämmerung werden Glückwünsche überbracht. Die Fahrt im 3 er Gespann verläuft super. Wir erreichen den Platz zur Kaffeezeit. Da es in und auch sinnvoll, ist gibt es einen alkoholfreien Gin Cocktail. Meine Sr. Astrid ( Pflegedienstleiterin ambulant) hat mir den die letzen Jahren immer zu meinem Geburtstag geschenkt, weil ja danach die Fastenzeit begann. 
Als die LKW s kommen, kommen auch die gekühlten Getränke, wir verbringen einen Abend, wie wir es unterwegs lieben. Danke auch an alle und auch nach Hause. 
11.2.25 Cap Skirring
Eine kühle, lange Nacht liegt hinter uns. Nach einem ausgedehnten Frühstück starten wir zum Strand. Die Kühe genießen die Natur, der Strand bietet karibisches Flair. Wir landen auf einer Klippe mitTerrasse eines Hotels. Nun noch ein Wasser trinken vor dem Rückweg- nein das Restaurant lädt ein😊. Zurück am Stellplatz gibt's Käffchen und Teilchen ( danke an Sandra und Jens) und irgendwie trifteteiner nach dem anderen ab in die Koje. Schweine mit ihren Jungen rennen zwischen unseren Schlafzimmern entlang und wecken uns. Beim Meeting werden die nächsten Ziele geklärt. Nun gibt's nochSchnittchen und Geschichten aus der Kindheit bei 👵. 
12.2. Point Saint George
Heute war ein kurzer Fahrtag. Wir stehen direkt am  Casamance-Fluss. Unterwegs rechts und links der Straße sind Mangroven Wälder, je näher der Fluss ist. Wir sehen Delfine und die Boote der Fischer, alles wirkt idyllisch. Nach dem Meeting geht's ins Restaurant zum Krabben essen. Sehr 😋. 

Gambia Senegal