21.10.24 Quivertree Forest Campsite
Nach einer sternenklaren Nacht verlassen wir unseren Stellplatz auf einer Farm in Richtung Westen. Die Straße führt über die Dünen der Kalahari und die Büsche der Wüstewerdenzahlreicher.Kudus undDikdiks queren die Straße und rechts und links gibt es Ziegen-, Schaf- und Rinderfarmen. Das Auf und Ab der Straße erinnert uns ans Skifahren, auch weil die Straße blendend weiß ist und sich da durchvon den roten Dünen abhebt. Nach der Hälfte der Strecke halten wir an einem kleinen Café und frühstücken. Schließlich erreichen wir unseren bekannten Stellplatz im Köcherbaumwald. 16:00 ist Meeting mit Martin angesagt, der ab Angola unser Reiseleiter ist. Für den Abend ist Braai mit der Gruppe Seele Afrikas, also Grillen angesagt. Unsere Wege kreuzen sich.
22.10.24 Naute Destille Katrin und Michael
Heute geht es gemütlich zu. Wir fahren etwas später und haben morgens schon in der Sonne gesessen. In Keetmanshoop haben wir kurz eingekauft und sind dann pünktlich mit allen Mitreisenden beider Gruppen am Naute Staudamm. Von da aus geht es im Konvoi zur Naute Destillerie. Schon am Mittag eine Gin Verkostung😊. Selbstverständlich gab es eine Führung, die diesmal Michael, der Brenner, gemacht hat. Mit Kaffee und Dattel-Ananas-Möhrenkuchen und Grappa endete das Meeting. Mit einen frisch gebackenem Brot für jedes Fahrzeug fuhren die Gruppen weiter. Da wir das alles schon mal gefahren sind, bleiben wir hier in der Brennerei. Gemeinsam genießen wir einen Sundowner auf der Terrasse und quasseln über Gin, Wirtschaft, Betrieb unsw. Neugierig sind auch die Wirtsleute und wir sind erstaunt, wie gut sie über Deutschland informiert sind. 
23.10. Lüderitz 
Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir unsere Gastgeber. Wir fahren über Aus nach Lüderitz, vorbei an der Geisterstadt Kolmanskop. Hier waren wir schon bei der Ostroute. Wir genießen den herrlichen Campingplatz am Atlantik, gehen fürstlich Austern und Lobster essen und abends, zum Sonnenuntergang, sitzen wir mit Sandra und Jens bei Glühwein beisammen.
24.10. Lüderitz 
Der Morgen weckt uns bei schönstem Wetter und ruhigem Meer und wir machen einen Ausflug zum Diaz-Point. Es geht durch die Namib, wir sehen nur wenige Pflanzen, aber einige stehen in voller Blütenpracht. Dann gibt es wieder Strecken die genausogut auf dem Mond sein könnten. Wir fahren noch um die Grosse Bucht, das türkisblaue Wasser des Atlantik wirkt am Rande der Wüste für uns unwirklich. An dieser Stelle hat der portugiesische Seefahrer Dias vor 500 Jahren auf dem Weg nach Indien ein Seezeichen gesetzt. Am Leuchtturm erwartet uns ein schönes kleines Café, wir sind die einzigen Gäste und der Wind entwickelt sich zu einem Sturm. Eigentlich wollten wir hier die Nacht verbringen aber der Wind treibt uns wieder auf unseren Stellplatz zurück. Auch hier ist es bei strahlendem Sonnenschein windig. In Schutz der Mauern genießen wir den Nachmittag mit Lesen und Ausruhen. 
Der Campingplatz befindet sich auf der Haifischinsel. 
Hier weist ein Denkmal auf die Internierungs- und Sammellager für gefangene Herero und Nama hin, die im Anschluss an den Aufstand der Herero und Nama seit 1904 vom Deutschen Reich in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika errichtet wurden.
25.10. Klein Aus
Wir fahren heute wieder zurück von Lüderitz. Der Wind weht und bearbeitet auch die Dünen. Unterwegs kommen uns einige Mitfahrer entgegen. Wir verbringen den Tag mit dem Lagerwechsel der Waschmaschine und Nicht bewegen. Mit der Dämmung wird die Temperatur etwas erträglicher und wir sitzen noch etwas beieinander. 
26.10. Duwisib
Tanken und dann Luft ablassen für die Piste. Erster Halt ist bei Sonja am Wohnwagen Café. Wir bemalen Kekse, essen Kuchen mit Rumtopf und kaufen Orix Schinken. Eine gemütliche Runde bei reichlichKaffee und netter Unterhaltung. Der Sohn schafft genügend Rauchfleisch ran, so dass sich alle bevorraten können. Die Piste ist schon strapaziös, starker Wind kommt auf. In Betta machen wir, bei 36Grad im Schatten, auch noch Pause. Im Camp Duwisib sitzen wir alle an der Rezeption a: wegen wlan, b: Sandsturm. Am Abend gibt es ein lecker Essen, Hausmannskost und der Himmel leuchtet bei deruntergehenden Sonne.
27.10. Khomas Monteiro Camping
In dieser Nacht gab es einen heftigen Temperatursturze. Wir erwachen bei 6!!!! Grad. Schon am frühen Morgen haben wir das Fenster, wegen Kälteeinbruch, geschlossen.
Lino hat heute Geburtstag und wird natürlich von der Gruppe mit einem Ständchen beglückwünscht. Margrit hat sogar noch einen Geburtstagskuchen gebacken. Wir starten heute wieder getrennt von der Gruppe, weil wir die Abschnitte auf der Ostroute gefahren sind. Wir fahren im Sandsturm über Maltahöhe und treffen dort auf Roman, Ute und Lino + Claudia. In Marienthal verabreden wir uns, aber das Auto von Roman und Ute macht Probleme. Sie fahren leider per Sattelschlepper weiter. Wir schlafen kurz vor Windhoek im Monteiro Camping, eine wunderschöne Anlage und nette Besitzer. Sie bestaunen unser Auto und unsere Route. Einer von ihnen hat in Stuttgart bei Mercedes gearbeitet. Wir haben dann noch Staub der letzten Tage entfernt und fein gekocht und gezockt. 
28.10. Windhoek
Heute früh sind wir auch zur Werkstatt gefahren. Nach unserer Fehlermeldung wollten wir auch schauen lassen. Bei uns findet sich leider das gleiche Problem und es wäre  eine Frage der Zeit, das wir auch liegen bleiben. Das Problem ist bei den neuen Motoren bekannt, allein in der letzten zwei Wochen haben sie dort drei Sprinter mit dem gleichen Problem repariert. Alle Teile am Motor müssen getauscht werden, bis auf den Motorblock selbst. Die Fachleute sagen sie sinngemäß, dass das vorgeschriebene Motoröl zu dünnflüssig wäre und sich dadurch die Rückstände bilden. Durch die Verschmutzung bekommt der Motor keine Luft. Nun müssen wir auf die Teile warten. Garantieleistung ist gestern noch bestätigt worden. Mit dem Abschlepper ging das andere Auto zum Campingplatz, unseres ist noch fahrbereit gemacht worden. So können wir wenigstens darin schlafen. Am Abend gehen wir noch mit der Teamleitung essen, sie fahren morgen früh zur Gruppe zurück, hier können sie erstmal nichts mehr tun. Wir brauchen nun etwas Geduld und sind sozusagen:
gestrandet = Strandurlaub. 
29.10. Windhoek 
So viel gibt es heute nicht zu berichten. Früh verabschieden wir Lino und Claudia und frühstücken danach ausgiebig und planen die nächsten Tage. Ihr werdet virtuell dabei sein können😊😊. Es dauert bis wir uns aufraffen können zu einigen notwendigen Tätigkeiten. Klein Reparaturen und Haushalt lassen den Tag verfliegen. Natürlich gibt es etwas leckeres zum Vesper. Danach wird Skipbo. 
30.10. Windhoek 
Ja nochmals Windhoek, wir haben genügend Zeit um mal alles zu sortieren und aufzuräumen und immer wieder finden sich Ecken, die noch von Staub und Sand befreit werden. Zwischendurch wir gespielt und gemütlich Kaffee getrunken, gekocht und Sachen für die nächsten Tage gepackt. Am Abend besuchen wir noch die Bar und nehmen natürlich ein Dessert.
31.10. Swakopmund 
08:00 wurden Gerd und Roman abgeholt um unser neues Mietauto zu holen. Es hat zwei Stunden gedauert, erinnerte an deutsche überbordende Bürokratie. Dann wurde alles gepackt und los ging es. In Okahandja gab es dann das eigentliche Frühstück gegen 11:00. Nun ging es weiter über Stock und Stein zur Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Hier auf der Piste hat Roman seine Fahrkünste unter Beweis stellen können. Mit unserem Womo hätten wir weder unter den Bäumen noch über den Tiefsand fahren können. Gegen Abend sind wir dann in Swakopmund angekommen. Nach einer herzlichen Begrüßung haben wir unsere Suite bezogen und dann noch ein köstliches Dinner im Restaurant um die Ecke. Maria trifft noch den Sohn einer Berufskollegin aus Leuna. Schließlich fallen wir erschöpft in08:00 wurden Gerd und Roman abgeholt um unser neues Mietauto zu holen. Es hat zwei Stunden gedauert, erinnerte an deutsche überbordende Bürokratie. Dann wurde alles gepackt und los ging es. In Okahandja gab es dann das eigentliche Frühstück gegen 11:00. Nun ging es weiter über Stock und Stein zur Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Hier auf der Piste hat Roman seine Fahrkünste unter Beweis stellen können. Mit unserem Womo hätten wir weder unter den Bäumen noch über den Tiefsand fahren können. Gegen Abend sind wir dann in Swakopmund angekommen. Nach einer herzlichen Begrüßung haben wir unsere Suite bezogen und dann noch ein köstliches Dinner im Restaurant um die Ecke. Schließlich fallen wir erschöpft in den Schlaf. 
1.11. Walfisch Bucht
Endlich gibt es wieder viel zu erzählen. Früh geht es zur Walfischbay. Mit einem Katamaran fahren wir in ruhiger See zu den Robbenkolonien. Unterwegs begleiten uns Delfine (mit weißem Bauch). Sie schwimmen in der Bugwelle unseres Katamarans. Die Beobachtungszeit für Wale ist eigentlich vorbei. Aber hier sind auch Veränderungen im Gange seit die Wale vor der Küste Namibias ausgerottet wurden und nur noch vorbeiziehen. Es gibt einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Wale vor Namibia wieder anzusiedeln. Als wir die Bucht ins offene Meer verlassen tauchen sie plötzlich auf, die Kolosse sind zunächst in der Ferne zu sehen, und dann sind es nicht einer oder zwei- sondern Viele und ganz in der Nähe. Es ist schön, sie zu beobachten. Die Crew und der Guide erklären uns, wie deren Rhythmus ist und wann sie wieder auftauchen. Natürlich gibt es auch Austern und Sekt, einen Imbiss, der keine Wünsche offen lässt. An Land steigen wir in die Fahrzeuge um und fahren zum Namib-Naukluft-Nationalpark in die gewaltigen Sanddünen der Namib. Unsere Fahrer zeigen wieder, daß sie Profis sind. Die Abfahrt von manchen Dünen sind bis zu 74 % Gefälle, die andere Richtung ist aber nicht möglich. Wir fahren bis Sandwich Harbour, wo gerade eine neue Lagune entsteht. Die Guides erklären uns, daß Namibia hier in den Atlantk wächst, der Sand wird aus den Gebirgen Lesothos und Südafrikas über den Oranje River in den Atlantik getragen und durch den Benguelastrom hier abgesetzt. Am Abend zeigen sie uns noch einige Tiere die hier leben; Springböcke, Orixantilopen, Strauße, Schakale und natürlich Robben.
Unterwegs erhalten wir die Nachricht, dass die Teile für die Reperatur unserer WoMo's da sind und die Fahrzeuge von Dienstag - Freitag instand gesetzt werden- 🙌.
2.11. Swakopmund 
Ausschlafen und chillen prägt unseren heutigen Tag. Nach ausgiebigem Frühstück planen wir die nächste Woche, während unsere Womos in der Werkstatt auf Vordermann gebracht werden. Nach zwei Stunden sind Unterkünfte und Mietauto geklärt. Es ist also gar nicht so einfach, weil hier gerade Hochsaison ist. Nach dem Stadtspaziergang gibt es Meeting und wir erfahren, daß nur noch drei Fahrzeuge mit der Tourleitung die geplante Tour weiterfahren. Die Anderen ziehen aus den unterschiedlichsten Gründen andere Ziele vor. Für uns ist morgen Sossusvlei auf dem Plan und wir lassen uns überraschen. 
3.11. Sossusvlei
6:00 verlassen wir Swakopmund in Richtung Sesriem. Wir haben eine Übernachtung außerhalb des Parkes. Trotz hoher Preise sind alle Lodes und Camps mit festen Zimmern oder Zelten ausgebucht. 19:00 Uhr schließen abends die Tore, somit können wir den Sonnenuntergang auf der Düne 45 nicht erleben und fahren nachmittags erst zum Deadvlei und dann zur Düne 45. Die Straße durch die Wüste ist gut und die Landschaft mit Dünen, Gebirgen, Flusstälern und weiten Ebenen ist abwechslungsreich und schön. Der Tag ist nur etwas heiß (43 °C) und der Sand glüht. Gerd versucht barfuß zu laufen aber es geht nicht und so läuft er eben mit Flipflops. Das Licht ist am Nachmittag ganz anders als bei unserem letzten Besuch. In unserer Lodge werden wir von einer Herde Orixantilopen empfangen, die hier als Rasenmäher fungieren. Am Abend kommen noch Zebras. Es ist erstaunlich welche Tiere sich hier in der Wüste ernähren können. Nach dem Abendessen und  einem grandiosen Sternenhimmel fallen wir erschöpft in unsere Betten.
Am Ende sind es 560 km, die Roman geleistet hat,🙏.
4.11. Whindhoek
Nach dem Frühstück verlassen wir die gastliche Lodge und fahren direkt in Richtung Windhoek. Mit unserem Geländewagen kommen wir gut voran. Das Tal des Tsuchab ist unerwartet grün und es gibt wieder Rinderfarmen. Dann steht mitten in der Wüste eine Mienalwasserfabrik in der das Wasser für die umliegenden Lodges abgefüllt wird. Das Tal öffnet sich zu einer weiten Ebene und die Vegetation nimmt zu. In dem kleinen Bergarbeiterdorf Aub rasten wir in Connys Café und treffen Jürgen, der uns viel über das Land, die Menschen und den Kupfer- und Uranbergbau erzählt. Vom Fraunhofer Institut hat er einen Sonnenofen erhalten, mit dem er für seine Gäste das Essen zubereitet. Seine Leidenschaft ist jedoch eine Kaffee-Zeremonie spezieller afrikanischer Kaffees. Wir erfahren viel über das Leben der Menschen im südlichen Afrika und die Entwicklung der Apartheit und besonders über seine Heimat, die Bastardregion. Er erklärt uns auch, warum hier die deutsche Sprache gepflegt wird. Er sieht die Ursache darin, daß die Pastoren die Stammeszugehörigkeit gepredigt haben und jeder Stamm seine Sprache hat. In Windhoek sprechen wir nochmals den Werkstatttermin ab und beenden den Tag.
5.11. Hakos
„Um einen fröhlichen Tag zu erleben, muss man einen fröhlichen Tag erwarten.“ ―Waldemar Bonsels  -
Und das haben wir!!! 
Pünktlich fuhr der Abschlepper auf den Campingplatz ein und bei Ankunft in der Werkstatt war für unsere Zwillinge alles vorbereitet. Unser WoMo zickte auf dem Weg nun auch rum und hatte keine Power mehr. 
2 Teams, die Ersatzteile und das richtige Werkzeug stehen schon da. Unser Team wird von Josef geführt, das andere Team von Karl. Der Name birgt für mich Qualität, meine beiden Großväter hießen so. 
Nun ist im Craft market ein Frühstück geplant, zufrieden schlemmen wir und starten dann Richtung Wüste zu einem Astrocamp. Jens Lange kennt durch seine Astrofreunde das Camp. Wir werden sehr freundlich empfangen und gleich zum Kaffee eingeladen. Mit einem belgischen Overländer, einem Astronomen aus Hannover und den Eigentümern tauschen wir unsere Geschichten aus. Besonders interessant, die Overländer sind gerade die Westroute herunter gekommen. Tipps gehen hin und her. Wir beziehen das Orix Zimmer. Eine Fotomontage des Tarantel Nebels mit Orixantilopen ziert unser frisch renoviertes Zimmer. Nach dem Abendessen erläutert uns Jürgen den Sternenhimmel und die Bedeutung des Gamsbergs für die Astronomie der Max-Plank-Gesellschaft. Der Gamsberg in Namibia, der Mauna Kea auf Hawai und die Atakama Wüste in Chile gehören zu den Plätzen auf der Erde, welche beste Voraussetzungen für astronomische Beobachtungen bieten. Mit seinen Spiegelteleskopen zeigt er uns neben Einzelheiten auf der noch schmalen Mondsichel die beiden Magellanschen Wolken, Kugelsternhaufen, den Saturn und den Andromedanebel. Gegen 22:30 geht ein interessanter Abend zu Ende.
6.11. Hakos Farm
Auf der Astrofarm gibt es erst 08:30Uhr Frühstück. Deshalb wandern wir in der Morgenfrische den Planetenweg zu Walters Point an der Kante der Hakosberge. Walter Straube ist der Gründer der Astrofarm. Unterwegs treffen wir auch auf sein Grab, direkt vor den Hakosbergen an einem ausgewählten Platz von dem aus der tägliche Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu sehen ist. (https://www.hakos-astrofarm.com/de/planetenweg/) Nach dem Frühstück werden wir von Rangern der Nachbarfarm zu einem Rhino Drive abgeholt. Es geht in eine atemberaubende Landschaft über Stock und Stein, durch trockene Flussbetten. Einige Gruppen Rhinos bekommen wir auch zu sehen, außerdem Orixe, Antilopen, Kudus, Springböcke, Warzenschweine und andere Tiere. Zum Tee sind wir zurück und die Runde sitzt gemütlich bei Apfelkuchen. Wir erfahren viel über die Geschichte der Familie von Walter Straube und die Entwicklung der Astrofarm. Nach dem Sundowner und Abendessen sitzen wir noch mit der Familie und anderen Gästen und sprechen über die verschiedensten Themen.
07.11. Urban camp
Nach dem gemeinsamen Frühstück gibt es einen dankbaren und herzlichen Abschied. Wir haben uns noch ein Astro Art Bild bestellt, welches später in unserem Wohnzimmer die Bienenfresser ersetzen soll und unseren Reiseflow erhalten soll. Nun geht es wieder nach Windhoek, auf dem Urban Camp werden wir wie alte Bekannte begrüßt. 2 weitere Fahrzeuge und ihre Fahrer treffen wir hier. Am Nachmittag fahren die Männer in die Werkstatt, die Motoren laufen, aber die ganze Elektronik wieder einzulesen dauert noch. Morgen 14:00 sind wir in der Werkstatt verabredet. Am Abend sitzen wir noch im Restaurant, bevor wir uns in unser Zelt zurück ziehen. Es hat gewittert und sich abgekühlt.
8.11. Windhuk 
Es rollt wieder unser WoMo! Den Tag verbringen wir damit auf Nachrichten zu warten. Irgendwann am späten Vormittag kommt noch die Information, dass an einem der Fahrzeuge ein Lager defekt ist, also wird da noch der Auftrag erteilt, dies zu reparieren. Und dann zieht es sich. Gegen 16:00 die Nachricht, wir können losfahren. Welche Erleichterung. Schnell sind die Rechnung der zusätzlichen Dinge ( Service, Autowäsche) bezahlt. Die letzten Schrauben des Unterbodenschutzes werden angeschraubt und wir hören die Melodie des laufenden Motors. Gegen 5 rollen wir von der Werkstatt zum Urbancamp. Welche Freude! Sandra und Jens erwarten uns schon und dann geht es zu Joes Beerhouse, indem Sandra einen Tisch für uns reserviert hat. Ein heftiger Gewitterregen lässt uns in dem Toyota, den wir morgen abgeben, zusammen rutschen. Nun wird auf das sichere Weiterreisen angestoßen und im eigenem Bett geschlafen. 
9. und 10.11. Windhuk 
Mit unseren reparierten Autos machen wir gestern eine Probefahrt und heute kommt Mercedes noch mal zum Hausbesuch um Einstellungen vorzunehmen. Morgen gehen wir nochmals in die Werkstatt, es muss noch ein Teil ausgewechselt werden. Den weiteren Sonntag verbringen wir recht gemütlich und kochen abends, unsere Reiseleitung Nancy is heute auch hier bei uns, um Visa Anträge und Päße hier in Windhuk zur Nigeria Botschaft zu bringen. Mit dem WoMo muss sie auch in die Werkstatt gehen. Gemeinsam sehen wir noch das 1.Video bei YouTube von unserer Ostroute an, welches der kleine Erwin, ein Mitreisender erstellt hat. 
11.11.
Heute ist ein schwarzer Montag und unsere ganze Weiterreise steht auf der Kippe. Beide Fahrzeuge müssen nochmals komplett auseinander genommen werden. Zum Glück werden wir bis Freitag hier inZeltenunterkommen. Irgendwie haben wir jetzt keine Lust mehr rumzureisen. Jetzt wird es mental anstrengend. Unvorstellbar, dass wir das Auto extra für die Westroute angeschafft haben und nun will esdieseRoute absolut nicht fahren. Wir gehen für eine Nacht gegenüber des Urban Camps ins Hotel und ab morgen haben wir Zelt auf Campingplatz. Mit einem Taxi und 2 Schüsseln Geschirr fahren wirzurWerkstatt. Wir verräumen alles, packen wieder mal Reisetasche, checken bei Rose ein und gehen in die Bar zum Urban Camp. Morgen scheint auf jeden Fall wieder die Sonne.

12.11.
Heute ziehen wir zurück ins Urbancamp und machen richtig Urlaub, mit Pool und 🍹 . 

13.11.
Heute haben wir das Kleinstadt-Flair von Namibias Hauptstadt genossen. Hier ist es noch üblich, daß man sich auf der Straße grüßt. Nach einem guten Frühstück machen wir einen Stadtbummel durch dieGeschäfte. Zum Abschluss gibt es noch einen Eisbecher im Schiller-Cafe. Unsere Stimmung ist gut, weil Roman und Ute ihren Kühlschrank reparieren konnten, hier gibt es noch das goldene Handwerk unddie Fachleute dazu. Nun hoffen wir nur noch darauf, dass die Fachleute bei M&Z mit der weiteren Reparatur  Erfolg haben, die Ersatzteile sind heute aus Südafrika angeliefert worden. 

14.11.
Trotz länger schlafen, zieht sich der Tag. Es ist auch richtig heiß. Wir lümmeln am Pool rum, spielen Karten, lesen und beschäftigen uns mit der Politik in Deutschland. Wenns nicht so traurig wäre.... Gegen 17:00 kommt ein Bild und die Nachricht aus der Werkstatt, dass die WoMos laufen und Probefahrt o.k. war, morgen früh wiederholt werden soll. Große Hoffnung und Freude mit Amarula.
15.11.
Gib niemals auf – höchstens einen Brief.
(Heinz Erhardt)
Das war die letzten Tage nicht einfach. Heute Vormittag konnten wir unsere WoMo s abholen, dann haben wir eine ausgiebige Probefahrt gemacht, ohne Fehlermeldung ‼️Beide Fahrer behaupten, dass die Fahrzeuge viel leichter reagieren. 😂Nein kurz vor dem Campingplatz geht unser in den Notlauf und die Motorleuchte an. Also sind wir zurück in die Werkstatt geschlichen. Ein Sensor wird noch erneuert, beim Zwilling auch gleich. Beim Zwilling gab es noch Probleme mit der Klimaanlage. Trotzdem läufts bei uns nicht rund. Es war schlicht und einfach noch zwei Kabel gebrochen, das ist ja mal ne gute Nachricht. Unterwegs fahren wir noch zur besten Pizzeria ( Roberts Woodfired Pizza) Windhuks und lassen uns dann erschöpft am Campingplatz am Tisch nieder. Das Wochenende geben wir uns noch, um komplett reisefertig zu sein, Probe zu fahren und Montag dann in den geübten Reisemodus umzuschalten. 
16.11.
Heute Morgen spazieren wir zum grünen Markt und zum Frühstück in das Bistro Wilde Ente. Davor steht ein mobiler Friseur, auch dieser wird in Anspruch genommen (Roman). Ein wunderbares Frühstück genießen wir, um uns herum kleine Feiern und ein Frühstück leckerer, als das andere. Der Planet strahlt erbärmlich. Zurück retten wir uns erstmal in den Schatten. Am späten Mittag starten wir zum Flughafen und zurück um die WoMos zu testen. Unterwegs treffen wir einen Japaner, der mit seiner Rikscha auf dem Weg von Kairo nach Kapsradt unterwegs ist. Wir fahren nach der Testfahrt noch eine Zusatzrunde, weil bei Ankunft am Camp unser Sprinter die Regeneration des DPF begonnen hat. Bei unserer Ankunft haben Roman und Ute schon die Kaffeetafel gedeckt. Alles fühlt sich so gut an. Am Abend gibt es Sauerteig Brot mit allem was im Kühlschrank ist.

Sonntag, d.17.11.
Tja nicht viel erlebt heute. Fahrzeug ist reisefertig, Wäsche sauber....,

18.11.24 
Heute früh ist zusammen packen und im Urban Camp verabschieden, Abschiede sind immer etwas traurig. Immerhin waren wir heute genau 3 Wochen immer wieder auf Hilfe von den Menschen dort angewiesen. Sie waren so etwas von hilfsbereit und geduldig mit unserem Schicksal. Wir sind bestimmt 5 mal an und abgereist, eingezogen, umgezogen und heute nun endgültig ausgezogen.  Es ist ein wunderschönes Camp, vor allem die Outdoor Sanitäranlagen haben wir genossen 🙏. Noch einmal fahren wir zur Werkstatt, es soll nochmals nach ggf. Fehlern geschaut werden.  Beide WoMos machen nochmal mit Computer ein Probefahrt und wir verabschieden und bedanken uns für den tollen Service. Auch hier gehörten wir inzwischen zum Inventar. Wir hatten trotz allem eine gute Zeit, mit vielen Erlebnissen und Begegnungen und freuen uns jetzt auch wieder auf die Gruppe und weitere Abenteuer. Wir sind im Dunkeln in Tsumeb angekommen, das Schwesternfahrzeug leider nicht. Es hat Öl verloren und wird in der Nacht nach Windhoek transportiert. Wir essen mit den anwesenden Gruppenmitgliedern zur Nacht. Die Wiedersehensfreude ist sehr getrübt. Wir gehen duschen und zügig schlafen, wollen wir doch morgen früh nochmals nach Windhoek (440km). Irgendwie fehlt immer noch das Vertrauen in das Fahrzeug, also große Probefahrt. 

19.11. Tsumeb-Windhuk-Tsumeb 
Kurz nach 06:00 morgens starten wir Richtung Windhuk. Eine sehr warme Nacht, ohne etwas Luftbewegung liegt hinter uns. Wir fahren die Strecke durch und kommen gegen 11:00 bei Ute und Roman in der Werkstatt an. Wir fahren mit Ute zu einem Lunch in die wilde Ente. Es sind schon wieder 36 Grad. Als wir zurück kommen ist das Leck gelötet und sicher dicht gemacht und das Auto wird zusammen gebaut. Nun hoffen wir, dass auch sie heute oder morgen in Tsumeb ankommen. Gegen 14:00 starten auf den Rückweg und gehen unterwegs noch einkaufen.  Unterwegs gibt es heftige Sandstürme, Wind und Gewitter. Unser WoMo hat nun 1500 km Probefahrt hinter sich. Das sollte reichen😊. In Tsumeb sind jetzt auch schon weitere 2 Fahrzeuge da. Man braucht einfach die Zeit um das WoMo wieder so herzurichten, das man sich wohl fühlt. Es ist eine Freude wieder aufeinander zu treffen.
20.11. Tsumeb
Heute haben wir nochmal die Garage sortiert, Bestandsaufnahme gemacht und die Betten gewaschen, zwischendurch uns im Schwimmbecken abgekühlt. Am Nachmittag fand das erste Meeting mit Martin statt. Inzwischen sind alle Teilnehmer da, bis auf unseren Zwilling. Das Teamfahrzeug muss auch noch nach Windhoek zur Reperatur und kommt nach. Martin begleitet uns bis zum Senegal und dann kommt Patrick wieder. Nancy wurde verabschiedet. Ein Gruppenessen beendet den Abend. 

🇦🇴 Angola ab morgen