1.8.24 Bushbuck Francistown
Wir sind im 22. Land unserer Reise, in Botswana. Die Grenze verläuft relativ relaxt. Wir haben es mit einer neuen Beamten hinbekommen alle Fahrzeug in Kleinbusse zu deklarieren. Das wirkt sich aufdas cashier (Straßengebühr und Versicherung) aus. In Francistown versuchen wir vergeblich gutes Brot und Geld zu bekommen. Wir stehen wieder im Busch, in der Nähe einer Farm. Heute ist SchweizerNationalfeiertag, aus diesem Anlass haben die Schweizer 🇨🇭Mitreisenden eingeladen. Gemütlich klingt der Tag, bei einer größeren Auswahl an Getränken und Snacks am 🔥 aus. 
2.08.24 Elephants Sand
Heute früh waren es im Wohnmobil 9 Grad und die Heizung wurde gestartet. Die Fahrt verlief recht eintönig, entlang von herbstlichen Laubbäumen, Termitenhügeln und zur Abwechslung ein paar Straußen am Straßenrand. Unsere Lodge ist an einem Wasserloch, wo sich den ganzen Tag Elefanten tummeln. Zunächst besuchen uns Pferde am Kaffeetisch. Dann kommen Elefanten, erst wenige und dann sind es 20 bis 30, die sich am Wasserloch tummeln. Der Abstand zu diesen Riesen beträgt nur wenige Meter und einige laufen zwischen den Wohnmobilen. Abends haben wir Fernsehen durch die Frontscheibe, denn wir haben einen Logenplatz am Wasserloch als Stellplatz bekommen. Wir hatten wieder ein tolles Erlebnis in den Weiten am Rande der Kalahari.
3.8. Maun
Früh verlassen wir die schöne Lodge bei Sonnenaufgang und uns verabschiedet ein einzelner Elefant am Wasserloch. Wir haben 365 km vor uns, tanken in Nata und fahren auf überwiegend guter Straße nach Maun ins Okawango-Delta. Unterwegs fahren wir durch ein weitgehend menschenleeres Naturparadies. Es geht vorbei an markanten Termitenbauten, Salzpfannen, die weiter südlich in die Kalahari übergehen. Strauße,  Zebras und immer wieder Elefanten queren unseren Weg. In der schönen Planet- Baobab-Lodge, auf die ein überdimensionales Erdferkel hinweist, machen wir Kaffeepause und erreichen unser Ziel in Maun am trockenen Flussbett des Thamalakane River.
4.8. Moremi Game Reserve
Der Tag beginnt heute schon um 05:00 denn um 05:30 werden wir bei 7°C abgeholt, es ist saukalt. Wir fahren im offenen Jeep etwa 2,5 Stunden die 100 km bis zum Parkeingang des Moremi Game Reserve. DieStraße ist nur etwa 30 km gut dann sandig staubige Gravelroad, afrcan Massageroad sagt unser Guide. Gegen 7:30 ist Sonnenaufgang im Buschland - einfach wunderschön! Uns fällt auf, welchen Schadeneine ausufernde Elefantenpopulation anrichtet. Der Wald wird großflächig einfach niedergewalzt. Trotzdem sind die Dickhäuter in ihrer heimischen Landschaft schön anzusehen. Wir sehen viele Giraffen,Impalas und Flusspferde. Das eigentlich sumpfige Okawango-Delta ist wegen Trockenheit gerade gut befahrbar aber die Tiere sind an den wenigen verbliebenen Wasserstellen konzentriert. Dort bleiben wir mehr als eine Stunde und genießen das Treiben am Wasser. Danach waren wir noch Retter in der Not und haben ein Auto aus einem Wasserloch gezogen. Gegen 17:00 sind wir zurück am Stellplatz und sind erstaunt, daß alle Abenteurer wieder hier sind, denn eigentlich sollten sie auf einem dreitägigen Ausflug sein, der aber wegen schlechter Organisation ausfallen musste. Am Abend wird zum Ausgleich gegrillt und Patrik verkündet, daß für den nächsten Tag bei der Agentur, mit der wirunseren Gamedrive gebucht hatten, für Alle kurzfristig gebucht wurde.
5.8. 
Heute morgen starten wir zu einem Mokoro-Tagesausflug. Es geht etwas später los, als ursprünglich geplant, da es früh sehr kalt ist. Die Fahrt zu dem Dorf ins Okawango-Delta ist sehr abenteuerlich, sogar mit Reifenpanne. Die Mokoro sind heute aus Fiberglas um die Abholzung zu vermeiden. Mit dem Sitz in der Hand nehmen wir Platz und wir gleiten gemütlich auf den Wasserläufen des Deltas dahin. Es wirkt sehr friedlich und idyllisch. An den Ufern und in der Luft tummeln sich die Vögel, im Wasser die Hippos. An einer Insel steigen wir aus und starten eine 2½stündige Wanderung über die Insel. Unser Guide ist ein fachkundiger Fährtenleser und erklärt uns die verschiedenen Tierarten und ihre Gewohnheiten. Es gibt hier viele Tiere aber wo sie gerade sind, weiß er auch nicht. Wir sehen verschiedene Vögel. Wasserböcke, Impalas, jede Menge Hippos und Elefanten, die auch hier großen Schaden anrichten.
Nach dem mitgenommen Lunch brechen wir wieder auf, es darf nicht so spät werden, da sich dann die Elefanten einfinden und die schmalen Kanäle zwischen den Seen verstopfen. Im Kanal sehen wir an der Fließrichtung, dass sich die Wasserflächen langsam wieder auffüllen.
6.8.24 
Heute gibt es kein Programm ‼️
Ausschlafen, Frühstücken…Hausputz…..
Besuch von Maun- etwas einkaufen und natürlich schlemmen.
7.8. Sepupa Swamp Stop
Nachdem wir gestern einen ruhigen Tag in Maun mit Stadtbesichtigung und Faulenzen verbracht haben geht es heute weiter in Richtung Norden an den Okawango bevor sich zum Delta verzweigt. Es geht in Richtung Grenze Namibia. Alles etwas monoton und endlos flach und derzeit trocken. Ein paar Elefanten machen sich an einem Trinkwasserschacht zu schaffen. Die Zufahrt zur Lodge löst heftige Cockpit Diskussionen aus. Irgendwie gelangen wir dann doch gut ans Ziel und Maria macht noch eine Fahrt auf dem Okawango Fluß mit. Gerd ist noch mit einigen Reparaturen am Womo und an den Campingmöbeln beschäftigt. Romans Geburtstags-Apero und ein Abendessen beschließen den Tag.

Es geht morgen weiter in Namibia