13.02.25 Bignona
Heute sind wir in Gambia 🇬🇲 eingereist. Durch das Delta war die Straße schon oft sehr tief- löchrig. Entlang der Wege und Straßen sehen wir wieder Mangroven, aber auch Reisfelder. Die Grenze ist
relativ easy, mit dem Carnet de Passage kennen sie sich aus. Es wird im Senegal aus und in Gambia eingestempelt. Auf Drogen wurden wir durchsucht und Gelbfieber Impfung mussten wir vorweisen.
Unterwegs haben wir beim Bäcker angehalten und zum Vesper etwas gekauft. Am Abend haben wir mit 2 weiteren Pärchen gekocht und gemütlich gespeist. Es ist recht kühl geworden, so das wir im WoMo
Karten spielen.
Ach ja und die Affen sind eifrig unterwegs.
14.2.25 Sukuta
Wir sind gestern hier in Gambia eingereist und genießen heute den Atlantik. Wir fahren mit dem Taxi direkt an den Atlantik und schlendern dann dort entlang. Gemeinsam mit 2 anderen Pärchen kehren wir
zu Lunch ein. Es ist wieder ein Urlaubstag, die Mitreisenden empfinden das noch wohltuender als wir. Die Temperaturen sind einfach für den Körper genial. Tagsüber recht warm und nachts kühl und
man schläft gut. An einem Supermarkt kaufen wir noch Quarktorte und wir genießen das Käffchen. Beim Meeting wurde geklärt, das man uns eine Slot für die Fähre gebucht und bezahlt hat. ( baksheesh)
Nach dem Meeting ziehen wir uns sofort in die WoMo s zurück. Es ist recht frisch und 24 Grad ist für uns kalt.
15.2.25 Kunta Kinteh
Am Morgen, in der Dämmerung, geht es quasi im Konvois zur Fähre nach Banjul. Die Hauptstadt wirkt noch verschlafen. Wenige km vor der Fähre geht das Chaos los. Keiner scheint einen Überblick zu
haben. Irgendwie rutschen wir vor, die Agentur hat VIP Tickets 🎫 besorgt. Als wir ziemlich weit vorn stehen, kommt Martin und erklärt, das wir wenden und rundherum fahren. Seid heute gibt es
einen neuen Verantwortlichen und unsere Preise würden pro Fahrzeug um 60€ steigen. Die komplette Gruppe zahlt den höheren Preis, aber alle kommen nicht mit der Fähre, die gegen 10:15 ablegt, mit.
Bei uns hat es geklappt. Das was wir hier erleben ist nicht in Worte zu fassen. Menschenmengen, Waren, Pferdekarren, Autos, Busse, LKW..., jeder cm wird ausgenutzt. Unser Ziel ist Kunta Kinteh,
ein historisches Erbe Gambias. Die kleine Insel liegt im Gambia-Fluss, etwa 30 Kilometer flussaufwärts von der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean. Sie ist nur etwa 0,3 Hektar – hat sie
eine immense historische Bedeutung, insbesondere im Zusammenhang mit dem transatlantischen Sklavenhandel. Die Insel gehört seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine der wichtigsten
Gedenkstätten in der Geschichte der Sklaverei in Westafrika.
16.2.25 Kuntaur
Heute fahren wir auf einer total neuen Straße. Sogar die Bumps fehlen noch. Durch den Markt in Farafenni begleitet uns die Polizei😊, für ein paar Kugelschreiber. Die Stadt ist ein großer Markt und
Fahrzeuge jeder Art sind, ohne für uns erkennbare Regeln, unterwegs. So sind wir schon Mittag auf einem Dorfplatz. Den Nachmittag verbringen wir bei fast 40 Grad sehr gemütlich. Nach dem Abendessen
erleben wir noch ein Trommelkonzert der dorfjugend in einen Voodoo Tanz.
17.2.25 Kuntaur Wassu
Heute stehen 3 Exkursionen auf dem Programm. Am Morgen fahren wir mit dem Boot den Gambia River entlang, in der Hoffnung Hippos und Krokodile zu sehen. Idyllisch shippern wir dahin und sehen
Vögel und Affen. Zum Mittag fahren wir mit Pferdewagen zu den Steinkreisen von Wassu. 2006 wurden sie als Bestandteil der Welterbestätte Steinkreise von Senegambia in das Weltkulturerbe
aufgenommen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Steinkreise_von_Wassu
Danach gibt es einen Spaziergang über einen typischen afrikanischen Markt.
Am Nachmittag starten wir dann bei inzwischen 38 Grad nochmals zu einer Bootsfahrt. Große Hoffnung besteht Schimpansen zu sehen. Auch ein paar Hippos tauchen auf. Zum Abend geht es zum Büfett und
das Restaurant hier in der Lodge.
18.2.25 Foundiougne /A La Teranga
Gegen 09:00 sind wir an der Grenze und verlassen Gambia 🇬🇲 zügig. Auch die Einreise in den Senegal und das Carnet de Passage gingen reibungslos. Es sah auch recht ordentlich für eine Grenze aus.
Wir kommen zügig zu unserem heutigen Tagesziel, einer recht gepflegten Lodge am Saloum, dem Hauptfluss des in den Atlantik mündenden Flusssystems. Bei der Anreise zeigt sich das mondäne Bauwerk,
die Pont de Foundiougne. Die mautpflichtige Brücke wurde am 16. Januar 2022 als Ersatz der Fährverbindung Bac de Foundiougne dem Verkehr übergeben. Sie wird als längste Brücke Westafrikas
bezeichnet.( Wikipedia)
Am Nachmittag und Abend sitzen wir im Restaurant, genießen gemeinsam den Sonnenuntergang und das Nachtessen. Es ist ein angenehmes Klima, die Temperaturen sind am Abend deutlich niedriger, als
die letzten Tage.
19.2.25 Dakar lac rose
Heute fahren wir im Sonnenaufgang über die Pont de Foundiougne. Noch einmal wollen wir Tiere in Afrika sehen. Bandia Game Reserve, ist ein geschütztes, bewirtschaftetes Reservat. Tiere werden
behütet in und gepflegt und die Raubtiere fehlen. Trotzdem genießen wir die Tierwelt und erleben herrliche Tiergemeinschaften. Im Restaurant des Parks genießen wir einen Salat, bevor es weiter
Richtung Dakar geht. Nach dem Einkaufen fahren wir Richtung Lac Rose. Am Hotel Arc en Ciel stehen wir kuschelig eng auf dem Parkplatz und es wird abends recht kühl, so das wir abends bei Zeiten im
WoMo Karten spielen.
20.2.25 Daka und Insel Goree
Dakar mit seinen Sehenswürdigkeiten stehen heute auf dem Plan. Schon 07:30 werden wir abgeholt. Als erstes besuchen wir den pointe des Almadies, den westlichsten Punkt Afrikas. 2.Stopp ist am
Monument de la Renaissance Africaine, ein 52 Meter hohes Denkmal aus Bronze und Kupfer auf einem der beiden kegelförmigen Vulkanhügel oberhalb der senegalesischen Hauptstadt.
Das Denkmal stellt ein Paar und sein Kind dar, die zum Himmel blicken. ( Wiedergeburt Afrikas) Zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Senegals wurde dieses umstrittene Monument gebaut. Als nächstes
shippers wir zur Insel Goree. Gorée („Sicherer Hafen“) ist eine Insel vor der Küste Senegals, zu dessen Gebiet sie gehört. Sie wurde bekannt als Symbol für die Verschleppung von Sklaven über den
Atlantik.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gor%C3%A9e
Jetzt ist sie eine Touristenattraktion, Restaurants, Bars, Galerien und Künstler mit ihren Werken säumen den Weg. Mit dem Besuch des neuen Museums beenden wir den Ausflug.
Beim Nachtessen verabschieden wir Martin und begrüßen Patrick, einen alten Bekannten von der Ostroute.
21.-23.2.25 Zeberabar
Durch mächtiges Getümmel fahren wir Richtung Mauretanien. Unser Ziel ist die Zebrabar. Hier kennen wir uns schon aus. Abends gibt es eine Gulasch, wie bei Oma. An der Lagune sehen wir die Färbung
des Himmels im Sonnenuntergang.
22.2.25
Wir haben frühstücken ewig, quatschen uns durch den Tag und abends gibt es einen sundowner am Strand.
Wir haben heute zu dritt Hausmannskost ( Krautpfanne mit Hack Stipp und Kartoffeln) gekocht.
Der Wirt verschönt uns den Abend auch noch mit ein bisschen 🎶.
23.2.25
Auch der heutige Tag ist entspannt. Iris, unsere bis kurzem nur online Freundin, verabschiedet sich beim Frühstück Richtung Dakar. Nachdem wir sie nun richtig kennen, sind wir auf ihre weiteren
Steps gespannt . Wir spielen ein paar Runden Trimino und es reisen weitere bekannte ,Gesichter' an. Erlebtes wird ausgetauscht, über alle getratscht. Der IFA musste umkehren, kaputte
Kopfdichtung. Abend ist Meeting zur weiteren Route, morgen geht es nach Mauretanien 🇲🇷 . Wir speisen nochmals an der Zebrabar Spätzle und genießen den letzten Wein bis Europa.