17.7. Chitimba Malawi 🇲🇼 
Heute ist Grenztag, wir sind in Malawi. Das erste Stück geht wieder durch Mbeya und wir brauchen für die 25 km mehr als eine Stunde. Die Stadt ist voller Staub und Qualm, dann geht es in die Berge und es ist wie wenn ein Vorhang geöffnet wird. Eine grandiose Berglandschaft empfängt uns und begleitet uns bis zur Grenze. Nach drei Stunden sind wir durch und haben keine Probleme. Auf malawischer Seite ist die Straße mit großen Schlaglöchern übersät und selbst Slalomfahren hilft nicht und unser Auto knallt immer wieder in ein Loch. Dann erreichen wir unseren Platz unmittelbar am Malawisee. Der See ist wie ein Meer und tiefblau, einfach malerisch. Der Platz wird von einem Niederländer geführt und wir essen am Abend gebratenen Fisch aus dem See.
18.07. Chintheche
Wir starten intuitiv recht früh, was sich bewährt. Die Straße ist ein Loch, kein Loch, Speed Bump. Es geht sehr schleppend, entlang des 
Nyika Plateau nach oben, um über den Pass ins Land zu kommen. Mehrere LKW sind auf der serpentinenreichen Strecke liegen geblieben,  einige sind verunfallt. Wir brauchen zwei Stunden für die 20 km bis zum Pass. Zwei Schwerlast Transporte kommen nicht weiter und wir können dank der freundlichen Fahrer vorbei. Dann noch eine kilometerlange Baustelle und wir fahren nach Mzuzu. Hier kaufen wir ein machen Rast und tanken. Die Landschaft beeindruckt uns immer wieder. Als wir den See wieder erreichen sehen wir dichte Rauchwolken über dem Wasser. Es sind aber Myriaden von Eintagsfliegen, die hier Hochzeit halten, bevor sie ihr kurzes Leben beenden. Am Strand haben wir wieder einen wunderschönen Platz am rauschenden Meer und genießen Sonne und Wind.
19.07. Senga Bay Sunbird Livingstonia Beach

Wir sind heute weiter nach Süden an den Malawi See gefahren. Eine sehr anstrengende Fahrt! Schlechte Straßen, in manche Löcher haben wir fast komplett gepasst und man wusste nicht ob es besser rechtsoder links zu fahren ist. Zu guter Letzt gab es noch ca. 50 km Baustelle, selbsterklärend- ohne Beschilderung unsw. . Vor allem Staub hat uns da begleitet. Irgendwie haben wir nach 7 Stunden aufeinem wunderschönen Platz an und abends wurde gegrillt. Morgen ist Fahrpause.
19.07.  Senga Bay
Wir sind heute weiter nach Süden an den Malawi See gefahren. Eine sehr anstrengende Fahrt! Schlechte Straßen, in manche Löcher haben wir fast komplett gepasst und man wusste nicht ob es besserrechtsoder links zu fahren ist. Zu guter Letzt gab es noch ca. 50 km Baustelle, selbsterklärend- ohne Beschilderung unsw. . Vor allem Staub hat uns da begleitet. Irgendwie haben wir nach 7 Stundenaufeinem wunderschönen Platz an und abends wurde gegrillt. Morgen ist Fahrpause. 
20.08. 
Gerd geht ins Dorf und zu den Fischern und ich mache mal gründlich sauber. Am Nachmittag spielen wir ein wenig und nach dem sundowner mit einheimischen Gin ist es wichtig zu essen😊. Morgen geht es nach Sambia über die Grenze. 
21.07. 🇿🇲 Sambia
Heute verlassen wir das große Meer und fahren nach Sambia. Die Straße führt durch die Hauptstadt Lilongwe, die nicht viel besser als andere Städte ist. Nach 220 km vertanken wir unsere letztem Malawischen Kwatcha und wir sind gegen 10:30 an der Grenze. Aus- und Einreise sind komplikationslos, doch dann gibt es Probleme mit den Carnets. Wegen der Straßenbenutzungsgebühren gibt es unterschiedliche Auffassungen, die Allmacht des Grenzbeamten zwingt uns zur Einreise als Bus statt als Wohnmobil und wir müssen die vierfache Gebühr bezahlen. Die ganze Diskussion kostet uns am Ende drei Stunden. In Chipata haben wir einen Stellplatz am Hang unter Bäumen und wir können uns von den Grenzstrapazen erholen.
22.07. Stellplatz Wildlife Camp Mfuwe
Ein gemütliches Erwachen mit gemütlichem Frühstück lässt uns den Tag beginnen. Es folgt nur eine 2 stündige Fahrt, so dass wir die Lodge genießen können. Am späten Nachmittag starten wir zur Nightsafari. Bis zum Sonnenuntergang entdecken wir Büffel, Giraffen, Löwen, Elefanten, Hippos und viele andere kleinere Tiere. Bei einem Drink zum/ nach dem Sonnenuntergang müssen wir dann schnell in die Fahrzeuge flüchten. Ein Elefantenbulle wirkt etwas nervöse hebt die Ohren. Mit Flutlicht suchen wir weiter nachtaktive Tiere. Gegen 20:30 sind wir zurück und der Tag geht genauso gemütlich zu Ende, wie er begann. 
Wir sind in Sambia im 20.Land auf unserer Tour.
23.07.
Der Abschied vom Wildlife-Stellplatz mit den vielen Krokodilen und Hippos am Fluß und den Elefanten und Bamboos auf dem Platz fällt uns schwer, doch wir haben 485 km vor uns. Der Dunst über den Tälern und Wäldern lässt die Sonne kaum durchdringen. Nach zwei Stunden brennt sie dann wieder unbarmherzig vom Himmel. Der Großteil der Straße ist neu gebaut (ein EU-Projekt). So kommen wir gut voran und erreichen unser Ziel an der Grenze zu Mosambik schon gegen 15:00 und können uns noch etwas ausruhen. Die Menschen gehören unterschiedlichen Stämmen an, die aus dem Norden eingewandert sind und die ursprünglichen Familien der Buschleute verdrängt haben. Die Kolonialzeit hat auch in Sambia ihre Spuren hinterlassen. Die reichen Bodenschätze werden von europäischen Gesllschaften ausgebeutet und die Bevölkerung lebt in Armut. Trotzdem machen vor allem die Kinder einen glücklichen Eindruck. Am Abend sitzen wir noch am Lagerfeuer und werten den Tag aus.
24.07.24 Lusaka camp
Mit dem Sonnenaufgang starten wir unsere nächste Etappe in Richtung Victoriafalls. Die Straße führt über die Berge und bietet vielfältige Aussichten. Unterwegs die üblichen Kontrollen auf denStraßen. Lusaka hat mit seinen Straßen und Shppingmalls einen sehr europäischen Charakter. Wir kaufen ein und besuchen eine deutsche Fleischerei. Auf dem gemütlichen Camp sind wir gegen 14:00,allerdings mit noch ungewaschenem Auto. Es ist super gemütlich, Gerd spielt ein paar Runden Trimino und ich mach mal Hausarbeit. Im Nu ist Meeting und heute wird die Route für Südafrika spezifiziert.Ein gemeinsames AT Essen rundet den Tag ab.
Überall wir Holzkohle gemacht, diese wird zu kochen benötigt. 
26.06. The Moorings campsite
Der schöne Platz auf einer Farm lässt uns das Frühstück genießen. Wir bleiben bis etwa 10:00 und fahren dann los und haben nur 180 km vor uns. Unterwegs haben wir vergeblich versucht die Autowäsche nachzuholen. Die Strecke durch verschiedene Landschaften gefällt uns gut. Gegen 13:30 erreichen wir unseren neuen Stellplatz nach 2 km Sandweg abseits der Straße. Auch hier genießen wir Afrika und seine Eigenheiten. Am Abend sitzen wir am Lagerfeuer und es wird spät. Heute haben wir die Strecke in Südafrika klar gemacht. Wir teilen uns in drei Gruppen die auf verschiedenen Strecken nach Capetown nach reisen.
26.7. Livingston The Victoria Falls Waterfront
Ca. 300 km Strecke machen wir heute. Wir sind an den Victoria Falls, unser Camp ist direkt am Sambesi. Morgen verlassen wir Sambia und reisen nach Simbabwe- auf die andere Uferseite des Sambesi.
27.07. Simbabwe 🇿🇼 
12 km von Livingstone in Sambia nach Victoria Falls in Simbabwe bis zu unserem nächsten Stellplatz sind nicht weit und die Grenze über die Brücke haben wir schnell geschafft.Erste Blicke zu der Abbruchkante mit den den Falls tun sich auf. Hier gehen die Uhren sehr europäisch und Tourismus am Sambesi wird groß geschrieben. Dem entsprechend sind auch die Preise wie zu Hause. Am Abend sind wir zum Dinner im vornehmsten Hotel der Stadt, dem Victoria Falls Hotel. Auf der Terrasse nehmen wir einen Sundowner Cocktail mit Blick auf die Brücke. Die Gischt der Fälle ist zu sehen und ein Zug auf der Brücke mit ihrer Dampflock sorgt für Rauchschwaden. Wir speisen wir fürstlich und lassen den Tag ausklingen. Begleitet wird das Menü mit localer Musik und Tänzen. 
28.07.24
Beim Morgentee hören wir schon die Hubschrauber über uns kreisen. Ich ( Maria) werde 🕘 abgeholt.
"Mosi-oa-Tunya" - der "Rauch der donnert"
Die Victoria Falls sind die größten (breitesten) Wasserfälle der Erde und gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO. Auf einer Breite von fast 1.708 m stürzen die mächtigen Wassermassen des Sambesi 108 m in die Tiefe. In der Regenzeit fließen im Durchschnitt rund 1.088 qm/s Wasser (mit anderen Worten 1.088.000 Liter pro Sekunde!) über den Felsrand.
Durch den Aufprall des Wassers in die nur 50 m breite Schlucht entsteht eine Art Gischt oder Nebel, der bis zu 500 m hochsteigt und mit seiner Feuchtigkeit die üppige Vegetation rundherum speist.
Nach dem Flug geht es zu den Falls direkt an die gegenüberliegende Uferkante. Verschiedene Steps bieten teilweise grandiose Aussichten und auch eine Dusche. Den Abschluss bildet das Lookout Café mit Blick auf die Brücke ( Grenze) von der anderen Seite. Am späten Nachmittag wird relaxt ☺️. 
29.07. Chope NP
Heute steht der Chobe-River- NP auf dem Programm. Dazu werden wir um 7:00 abgeholt und fahren zwei Stunden nach Botswana. Der Weg führt über das Vier-Länder-Eck Simbabwe, Sambia, Botswana und den Caprivizipfel von Namibia. Unser Boot ist schon weg und ein kleines Boot nur für unsere Gruppe von 11 Personen vorbereitet. Damit fahren wir in die sumpfige Flusslandschaft des Chobe. Alles wirkt sehr still und friedlich und die Tiere wirken auch relaxt. Durch das kleine Boot können wir sehr dicht an die Tiere am Ufer heranfahren, es ist eine Safari der besonderen Art. Die Landschaft ist auch außergewöhnlich und wir können viele Tiere in ihrem Lebensraum beobachten. Es gibt hier besonders viele Krokodile, die sich in der Sonne ausruhen. Elefanten, Büffel, Nilpferde und Antilopen die am Fluss trinken und viele Vögel, die ihre Nahrung hier finden. Nach dem Lunch in einer sehr schönen Lodge treten wir den Rückweg an und erreichen unsere Campsite gerade rechtzeitig um eine Sundownerfahrt auf dem Sambesi zu genießen.

30.07. Dete Gwango Heritage Resort
Heute machen wir wieder etwas Strecke. Dürres, trockenes, ebenes Land. Unterwegs, bei Hwange, befindet sich die wichtigsten Flöze und die größte Kohlenzeche von Simbabwe. Beim Durchfahren riechen wir die Kohle und wir erinnern uns an zu Hause. Die Lodge befindet sich im Nationalpark, Elefanten trinken aus dem Pool. Abends sind wir zum Essen geladen, es gibt ein Schweizer Nationalgericht: 
Älplermagronen !!
30.07. Granit ridge Farmhouse Lodge
Wir verlassen den Campsite und fahren durch das Buschland. Elefanten queren die Straße, Gazellen, Büffel und afrikanische Wildhunde wurden gesichtet. Die Straße ist anspruchsvoll löchrig und fordert Gerd, aber auch unsere Schubkästen. Wir fahren durch den größten Nationalpark Simbabwes. Unsere Lodge befindet sich heute weit weg von jeglicher Zivilisation. Beim Fahren zum Stellplatz grüßt die erste Giraffe. Der Platz ist auf einer Anhöhe mit grandiosen Felsformatuonen. Vor dem Abhang zum Tal befindet sich ein Wasserloch, an dem sich Giraffen und Zebras tränken. Wir stehen inmitten von Steinfelsen. Leider ist es zu windig für ein Lagerfeuer.

Weiter geht’s in Botswana 🇧🇼